Kinderkrippen

Tarife

Die Kostenbeteiligung in der Kinderkrippe


Hier finden Sie die Tabelle der Kostenbeteiligung für eine Betreuung in der Kinderkrippe:

Download Tarifliste

 

Diese wird von der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft festgelegt und regelmäßig angepasst. Aus dieser Tabelle können Sie den Ihrem Einkommen entsprechenden Tagessatz ersehen.

Eine Halbtagsbetreuung entspricht einer Betreuung von 0-5 Stunden.

Eine Ganztagsbetreuung entspricht einer Betreuung von mehr als 5 Stunden.


Für eine Ganztags- werden 100% und für eine Halbtagsbetreuung 60% berechnet.

Bei gleichzeitiger Betreuung von zwei Kindern unter 3 Jahren beträgt die Kostenbeteiligung pro Kind 70% des Tagessatzes. Diese Ermäßigung gilt ebenfalls für jedes Kind einer Familie, die mindestens drei Kinder steuerlich zu Lasten hat.
Wenn mindestens zwei Kinder eines Erziehungsberechtigten, wovon eines unter und das andere über 3 Jahre ist, gleichzeitig betreut werden, beträgt die Beteiligung 100% für das Kind, das während eines Monats am häufigsten und 70% für das Kind, das während desselben Monats am wenigsten betreut wurde.
Unter gleichzeitiger Betreuung ist die Betreuung durch die Krippe und/oder den Tagesmütterdienst zu verstehen.

 


Berechnung des Tagessatzes:


• Der Tagessatz richtet sich nach dem Nettoeinkommen des Haushaltes, in dem das Kind lebt.
• Die Anpassung des Tagessatzes erfolgt zu Beginn der Betreuung und im Januar eines jeden Jahres. 


Bei Abschluss des Betreuungsvertrages wird die finanzielle Beteiligung der Erziehungsberechtigten, der sogenannte Tagessatz, auf Basis der gesamten monatlichen Nettoeinkünfte des Haushaltes, in dem das Kind lebt, ausgerechnet.

Ehepartner und Personen, die in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammenleben, sowie Alleinerziehende gelten in diesem Sinne als ein Haushalt. Hierzu benötigen wir natürlich Angaben über die Einkünfte des Haushaltes.



Als Einkünfte gelten:

1.

 berufliche Einkünfte;

2.

 Sozialleistungen, wie z.B. Leistungen bei Krankheit oder Invalidität, Pensionen, Zulagen für Unfälle und

 

 Berufskrankheiten, Arbeitslosenunterstützung, Behindertenzulage; Entschädigung für Laufbahnunterbrechung;

3.

 gesetzl. festgelegtes Existenzminimum, Unterstützung des ÖSHZ;

4.

 Alimente.

5.

 Etwaige Abfindungen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses an den Arbeitnehmer gezahlt werden.

 

 Diese sind für die darauffolgenden Monate als Einkünfte zu berücksichtigen.


Kinderzulagen und Studienbeihilfen werden nicht berücksichtigt. Werden Alimente gezahlt, können diese von den Einkünften abgezogen werden.

Der Erziehungsberechtigte reicht – nach Unterzeichnung des Betreuungsvertrages – die entsprechenden Einkommensbelege ein (Gehaltsbescheinigungen, Steuerbescheid, Kontoauszüge...). Es gilt die Einkommenssituation bei Betreuungsbeginn.

Als Referenzmonat für die jährliche Berechnung gilt der Monat November des Vorjahres.

Sollte sich Ihre Einkommenssituation im Verlauf der Betreuung um mindestens 10% ändern, bitten wir Sie, dies dem RZKB unverzüglich mitzuteilen. Die Kostenbeteiligung wird dann ab dem Monat nach Eintreten der Veränderung entsprechend angepasst.

Erfolgt diese Mitteilung im Falle einer Einkommenserhöhung nicht, ist das RZKB bei Kenntnisnahme berechtigt, rückwirkend ab Betreuungsbeginn den Höchstsatz anzuwenden.

Der höchste Tarif wird ebenfalls angewendet, wenn die erwähnten Belege nicht  vorgelegt werden.